
Developing Global Policy in a Changing World
RP Global definiert Deutschlands Interessen, nutzt Allianzen und managt Risiken. Wir setzen uns mit Europa, Transatlantik, Fernost/China, Nahen Osten, Osteuropa/Russland sowie Geoökonomie, Abschreckung und Resilienz.
Unsere Formate: Executive-Briefings binnen 48 Stunden, Lagepapiere, Szenario-/Tabletop-Übungen und Roundtables unter Chatham-House-Rule.
Erfolg messen wir an politischen Zitaten, Medienresonanz, Seniorität der Teilnehmenden, und Übernahmen in Positionspapieren.

Die Energiewende wird häufig als Frage des Ausbaus von Windkraft- und Solaranlagen diskutiert. Doch die eigentliche Herausforderung liegt tiefer: Wie kann erneuerbare Energie gespeichert werden, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Genau dieser Frage widmet sich der Policy Brief von Niklas Klingel.
Anhand eines Vergleichs zwischen Deutschland und China zeigt der Beitrag, warum Energiespeicher zu den entscheidenden Zukunftstechnologien des 21. Jahrhunderts gehören. Während Deutschland auf marktwirtschaftliche Integration, technologische Innovation und europäische Zusammenarbeit setzt, verfolgt China einen staatlich gelenkten Ansatz mit beeindruckender Geschwindigkeit und Skalierung. Beide Modelle stehen jedoch vor erheblichen Herausforderungen; von Netzausbau und Bürokratie bis hin zu Kohleabhängigkeit und regionalen Ungleichgewichten.
Der Policy Brief analysiert die Stärken und Schwächen beider Strategien und entwickelt konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft. Dabei wird deutlich: Die Zukunft der Energiewende entscheidet sich nicht allein beim Ausbau erneuerbarer Energien, sondern vor allem bei der Fähigkeit, Energie flexibel zu speichern, zu transportieren und effizient zu nutzen.
Ein Beitrag über Technologie, Versorgungssicherheit und die geopolitische Dimension der Energiepolitik und darüber, warum Deutschland von China lernen kann, ohne dessen Weg kopieren zu müssen.

Essay: Soft Power is no Power ist eine Analyse der strategischen Selbsttäuschungen Europas und Deutschlands nach dem Ende des Kalten Krieges. Der Essay zeigt, wie moralische Rhetorik, wirtschaftliche Verflechtung und sicherheitspolitische Zurückhaltung zur Erosion realer Handlungsfähigkeit geführt haben.
In einer zunehmend multipolaren Welt argumentiert der Text für eine Rückkehr zu politischem Realismus: Macht ist keine Alternative zur Moral – sie ist ihre Voraussetzung. / 26.01.2026
